Die richtigen Sicherheitsschuhe für Ihren Beruf

Sicherheitsschuhe

Um den bestmöglichen Schutz während der Arbeitszeit zu gewährleisten, schreiben sowohl das deutsche Arbeitsschutzgesetz, als auch die Berufsgenossenschaften Kleiderordnungen vor. Dazu gehören auch Regelungen zu Sicherheitsschuhen, die je nach Eigenschaften in unterschiedliche Sicherheitsklassen eingeteilt werden.

Hier sind einige Beispiele für typische Branchen aufgeführt:

Medizin: Praxen, Krankenhäuser, Pflegeheime

Sowohl in Krankenhäusern, als auch in Arztpraxen ist meist Dienstkleidung in der Farbe Weiß vorgesehen. Dies dient der besseren Erkennung und zuordnung des Personals. Auch die Schuhe sollten dementsprechend in diesem Ton gehalten werden. Außerdem sind in diesem Bereich Sicherheitsschuhe der Klassen SB und S1 vorteilhaft. Während der Fersenbereich bei SB offen ist und ein schnelles An- und Ausziehen gewährleistet, schützt der geschlossene Fersenbereich mit Energieaufnahme der Klasse S1 Ihre Füße optimal vor Umknicken und herabfallenden Gegenständen. Die Dämpfung ist zudem vorteilhaft, wenn innerhalb des Arbeitsplatzes größere Laufwege zurückgelegt werden müssen, wie es beispielsweise in Krankenhäusern üblich ist.

Gastronomie und Lebensmittelindustrie: Großküchen, Kantinen

Da in der Gastronomie mit Flüssigkeiten aller Arten und Temperaturen gearbeitet wird, sollten Sie dort mindestens Schuhe der Sicherheitsklasse S2 verwenden. Die Öl- und Benzinresistenz schützt Ihre Füße somit vor Verbrennungen und Spritzern. Zudem bietet die rutschhemmende Sohle effektiven Schutz vor Stürzen und Ausrutschen.

Baustelle

Bei Bauarbeiten liegen oft Materialien oder Baustoffreste auf dem Boden. Daher ist eine durchtrittsichere Sohle eine zwingende Voraussetzung für Bauarbeiter. Auch eine Wasserresistenz bietet sich für den Außenbereich an. Daher sollten mindestens Schuhe der Sicherheitsklasse S3 verwendet werden.

Wo erfahre ich, welche Sicherheitsschuhe für meinen Beruf geeignet sind?

Informationen zur korrekten Arbeitsschutzkleidung finden Sie bei der DASA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz) oder auf den Seiten Ihrer Berufsgenossenschaft oder Gewerkschaft. Weiterhin kann Sie auch Ihr Arbeitgeber oder ein Fachhandel beraten.