Mit der Wahl der richtigen Fliegenrolle Angeln zum Erlebnis machen

Fliegenrolle

Die Fliegenrolle ist eins der wichtigsten Utensilien beim Fliegenfischen. Fliegenfischen ist das Angeln ohne lebendigen Köder, also mit einem künstlichen, oft aus Federn, Haaren oder künstlichen Fasern gefertigten Köder. Geangelt wird beim Fliegenfischen mit einer Fliegenrute, einer Fliegenschnur und natürlich auch der passenden Fliegenrolle. Doch was für Fliegenrollen gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Eine herkömmliche Fliegenrolle besitzt kein Getriebe, das heißt, dass die Schnur manuell von der Spule abgezogen werden muss. Dennoch gibt es inzwischen Bremsen an den meisten Fliegenrollen, damit große Fische leichter gefangen werden können.

Wer eine etwas günstigere Fliegenrolle erwerben möchte, bekommt meist ein Modell aus Kunststoff, Graphit oder Druckgussaluminium. Die Rollen erfüllen gut ihren Zweck, können aber auch schneller beschädigt werden. Teurere Varianten werden aus Aluminiumblöcken gefräst. So sind sie nach wie vor schön leicht, sind aber wesentlich robuster.

Bremsen sind vielleicht nicht zwangsläufig wichtig, vor allem, wenn man kleinere Fische angelt, aber eine Fliegenrolle mit einer Bremse macht das Angeln zu einem entspannteren Erlebnis.
Für Fliegenfischer, die einen hohen Wert auf die Ästhetik ihrer Utensilien legen, ist das Design der Fliegenrolle ebenfalls wichtig. Es gibt Fliegenrollen, die vielleicht sehr intuitiv funktionieren, aber nicht sehr schön aussehen – deshalb sollte man als Fliegenfischer immer abwägen, was für einen selbst an vorderster Stelle steht.
Eine besonders gute Fliegenrolle lässt sich sowohl für Links- als auch Rechtshänder umbauen, denn wie beim Schreiben hat man beim Angeln eine stärkere Hand, mit der die Fliegenschnur ausgeworfen wird.

Eine Fliegenrolle kann man anhand verschiedener Aspekte auswählen. Wichtig ist dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Verarbeitung, aber auch das Design.